|
Großartig besetzte Polit-Satire von John Sayles, einer der wichtigsten unabhängigen Regisseure der USA. Ein Heimatfilm der anderen Art: anspielungsreich und hintergründig dekonstruiert Silver City die Mythen der Silberminen, der Naturverbundenheit und die des politischen Systems von Amerika.
Dickie Pilager, Sohn von Colorados ehrwürdigem Senator Jud Pilager, möchte den Gouverneursposten und bereitet seinen Wahlkampf vor. Seine rechte Hand ist Chuck Raven – ein hinterlistiger Kampagnenleiter, der um jeden Preis die Wahl gewinnen will. Der Sieg am Wahltag scheint in greifbarer Nähe, als der mit der Grammatik auf Kriegsfuß stehende, aber volksnahe Gouverneurskandidat während eines Werbespotdrehs eine Leiche aus dem Wasser fischt. Plötzlich nimmt alles eine unerwartete Wendung …
Politisch, schlagfertig und sarkastisch: Mit treffenden Dialogen, grandiosen Schauplätzen und einer fantastisch zynischen Handlung zeigt der Oscar®-nominierte Regisseur John Sayles seinen Blick auf die amerikanische Präsidentschaftswahl von 2004.
|
|